Dienstag, 18. Februar 2025

3.Ausflug in die Umgebung oder: Warum "Assomada" wenn auch "Somada" reicht...!?


Fahrt nach Assamoda am  Sa. 15.2.25

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Bom Dia;  Am Samstag machte ich mich etwas früher auf den Weg, 

1. Weil es mein letzter der "3 Moped Tage" war und 

2. weil ich nach Assomada ins Landesinnere wollte, ca. 45 Km von Praia entfernt.

Mein nä. (Reise)Ziel ist dann "Tarrafal", die Kleinstadt, vermutlich eher größeres Dorf, ca. 70 km nördlich von Praia an der Nordwestküste, noch hinter Assamoda gelegen. 

Assomada ist also somit, fast im Zentrum der Insel und nach Praia die 2.grösste Stadt des Eilands Santiago.



Wieder ging es über die selbe Ausfahrtstraße raus aus Praia 

Richtung Inselinnere, wieder vorbei an den "Plattenbauten" des Stadtrandes, die vermutlichen "Favelas", warum sonst sollte und hatte mein Moped Vermieter mir abgeraten dort hin zu fahren...wenn doch, dann nicht absteigen, Moped nicht abstellen!! Kein Bargeld mit sich führen.... 😔 Nun gut, hab seinen Rat befolgt..

Die Ausfahrtstraße weiter, die ich schon Tags zuvor befuhr, vorbei an St.Domingos, 

und heute hatte ich auch etwas mehr Zeit für die Landschaft, da es ja noch Vormittags war... dementsprechend auch anderes Licht als erst um 12-13.00 Uhr

Kurz vor "Somada" ging es dann rechts ab zu dieser "Igreja" Kirche... auf einem Felsrücken gelegen, thronte sie dort...hinter ihr die aufragende Felsenklippe! Wie ein Drohzeichen! Der FINGER GOTTES!! 

  

Die katholischen, portugiesischen Eroberer ließen eben, überall ihre sakralen Erinnerungen stehen, hier auch in diesem Tal, das berühmt ist, für den größten Baum der Insel den "Pie die Palao" oder auch "Poila/Polo/Pollon" (Wie man es schreibt keiner weiß es, überall steht was anderes... 😅)

Angekommen in "Somado"...wie die Schrift an der Felswand dem Besucher zeigt,
(Foto oben!) 
konnte man  gut erkennen wie A"Somado" schön längs verteilt 
auf einem Bergrücken liegt, auf einer Hochebene,....

und die Häuser reihen sich am Abgrund entlang...schön!

 Foto andere Seite
Ein Grund also hierher nach SOMADO zu kommen, war nun dieser "berühmte Baum" selbst wenn dann, das Ergebnis wieder etwas ernüchternd war, aber ok...,
Laut Reiseführer Familie "DuMMont" hieß es 1.5 Km nach "Somada" eine unbefestigte Straße hinunter nach /bei "Boa Entrada"... 
Nicht nur dass ich 1.5 Std. brauchte um diese besch... Seitenstrasse zu finden... 
die hinunter führt zur "Sehenswürdigkeit" des "Poila / Pollon" Baumes, der als der höchste, größte der Insel gilt... Nein, nun musste ich auch noch über Geröll, Klamotten und Schutt und Müll fahren, vorbei an den Häusern der Armen, hungrigen, die schon alle so dachten "Ohh Touri, Frischfleisch..."
Also nichts mit "BoaEntrada" also ein schöner "Eingang/Zugang" ...die Realität sah nun anders aus... 
nach ca. 10 Minuten Gerüttel und Geklapper mit dem Scooter angekommen. Unten ein kleiner Park rund um den Baum mit einem "Qiosque" verlassen, nur ich und die Frau hinterm Tresen, (die leider nicht mit auf's Bild wollte...) Also Foto von mir, vom Baum, dessen Umfang natürlich schon groß ist, genauso faszinierte mich jedoch auch der RiesneKaktus daneben...auch schön groß, bestimmt 2 Meter hoch!

Dann gings weiter... nun hatten wir ja "die. Sehenswürdigkeit" gesehen...
 Haken dran, erledigt... gesehen "been there, done that" 
Ansonsten ist es hier, wie auch wie im gesamten Teil der Insel den Ich bisher sah, geprägt durch viel Armut, Ruinen, unfertige Bauten oder armselige Häuser und zwischendurch auch wieder mal was ansehnliches...
 Aber nun rein nach "Somada"
 "Somados" Hauptstraße die "Avenue der Freiheit" ist 
komplett geprägt durch die "Mercado Atmo", der Markt mit Landwirtschaftlichen Erzeugnissen 

 
und auch alles andere bis hin zu Flohmarktartikeln, Bekleidung, Haushalt...alles nicht nur im Markt sondern in der ganzen Stadt drumherum. 
 
  Überall sah man Frauen, sitzend, stehend, handeln oder nur auf Kundschaft wartend... 
 
 Und zwischendurch immer wieder Frau Senhora "Cesaia EVORA" auf T-Shirts, Taschen und der Che` der CV...sogar aus Häusern 

 
Es gab aber eben auch Rindsköpfe und Beine am Strassenrand 
 

Die Straße führte nun weiter raus aus "Somada" und weiter über diesen Abzweig 

in Richtung Küste nach Calheta. 


Landschaftlich sehr schön  
 

"Calheta" konnte ich nach erreichen, beruhigt links liegen lassen (im wahrsten Sinne...) 

ein uninteressanter schwarzer grober Kieselstrand... und das Dörfchen noch weniger Charme als die andren...

Also machte ich mich weiter freudig auf, nach rechts entlang, die Küste noch einmal nach "Pedra Badejeo" nun aber kommend aus der anderen Richtung...


Dennn da wartete ja noch ein "Restauranto do peixe"  mit "VistaMare" auf mich.

Und zwar das "Falucho"

So gestärkt mit einem "Grilled Garoupa", 1 Bier, 1 Wein, 1 Kaffee machte ich mich wieder auf den Heimweg, die 20 € dafür waren geschenkt... 

Auch hier wieder zügige Rückfahrt gegen Abend, der Sonnenuntergang war nicht der Rede wert.

Auch der Tag später ein langweiliger Nachmittag am Pool, mit lesen...ruhen und der Scooter wurde noch zurückgebracht und Abends ein Essen.

Am nächsten Tag, Montag den 17.2., stand schon die Abreise an. Die 1.Woche war vorüber und es ging weiter im "Taxi nach Tarrafal"

Also bis zu diesem Post dann soweit für heute
Gute Nacht,  
Boa noite                             bis dahin: 


[Das ©opyright für verwendetes Kartenmaterial und/oder Ausschnitte davon,
liegt einzig bei www.googlemaps.com oder www.openstreetmap.org 
sofern nicht andere Urheberrechte erwähnt sind.
] 

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wie schmeckt der Rindskopf?

Christian hat gesagt…

nicht probiert !! Aber Danke für den Kommentar :-)

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