Sonntag, 16. Februar 2025

2.Ausflug in die Umgebung oder: "If you're going to..." / Rolf's Haus

Am Freitag 14.2, machte ich den nächsten Ausflug in die nähere Umgebung von Praia.

Um zur Ausfahrtstraße zu gelangen, musste ich auch am Hafen vorbei, der auf der anderen Seite der Bucht liegt und somit schnell zu erreichen war...was bot sich also an? Richtich..., ein kleiner Foto-Stop dort, inklusive einem kurzen Bummel über den Fischhandelsmarkt.

Leider war der Eintritt für mich als "Farang", als Touri, nur gegen die Zahlung eines kleinen Trinkgeldes an den Hafenmeister möglich, aber 'so what' -
500 Escudos waren mir die Sache wert....

 Hafen, Boote... 
 

und Fischer und Netze  und natürlich der Fang, die Fische 
und die Leute die von ihm hier leben...

 

 
vor der Tür findet dann auch gleich der Verzehr an Imbissbuden statt... 


Dann die Straße weiter hoch am Airport vorbei, der hier nach "Nelson Mandela" benannt ist  
und an dem die Rindviecher geruhsam vorbei traben dürfen...
und von dort dann weiter über die Ausfahrtstraße oberhalb Praias, 
weiter bis nach...

zum gleichnamigen Strand  und ich erinnerte mich noch, den Song und die Textzeile von Scott McKenzie aus meinem Geburtsjahr 1967 im Kopf,  
"If you're going to San Francisco,  

be sure to wear some flowers in your hair..."
doch die Ernüchterung kam dann gleich danach...
Hier waren keine Flowerpeople und Music und Hippies, 
 maximal Schildkröten....
 nicht mal die Bar hatte mehr offen
Also hieß es wieder umdrehn und zurück... und so kam es dass ich an "Rolf's Haus" vorbei kam...
Ich erinnere mich noch gut daran, als wir das letzte Mal vor einigen Jahren sprachen, sagte er "...Junge," Er nannte mich immer 'Junge', da Rolf einige Jahre älter war (wie ich vermutete...) "Junge wenn Du je auf die KapVerden kommst, besuch mich doch mal...in San Francisco..." - Gesagt, getan. Da war Ich!, "Rolle!!"... 😁
Hinter hohen Mauern hatte er sein an sich, sehr schönes Anwesen versteckt.
Zum Glück war die Metallzauntür offen, denn mein fragendes Rufen hörte er nicht und eine Klingel gab es keine. 
 "Roolf?! Halloooo?" 
Das Anwesen war sehr schön, wenn auch offensichtlich ungepflegt, es wirkte fast verlassen... aufgegeben... umgefallene Palmen, vertrocknete Kakteen, die ja eh kaum Wasser brauchen...
Es bestand aus dem 2 stöckigen Haus, Villaartig und das oberen Stockwerk, war über eine rechtseitige geschwungene Treppe zu erreichen. 
Dort war jedoch niemand alles war zu, verschlossen. Komisch? Wo "Rolf" wohl war?.
 
So ging ich also wieder hinunter und links herum  und siehe dort, war auch der Eingang, der sogar offen war ...na siehste muss doch jemand da sein! 

"Roolf?! Halloooo?" - Jemand zu Hause??  -Ich bin's, Grisu...aus Deutschland...!  Keine Antwort...😕



In dem ganzen... Haus lag auf dem Boden Erde, vertrockneter Lehm, der spröde und aufgeplatzt war,  centimeterdick auf dem Boden 😐 
Letztlich muss man wohl sagen "Rolle" hat sein Besitz scheinbar aufgegeben...sogar sein Büro wirkte verlassen... Na gut sagte ich mir und machte mich vom "Acker" im wahrsten Sinne... den Weg wieder hoch, von San Francisco zur Hauptstraße 
und auf dieser dann weiter... Richtung Norden
mit Abstecher zuvor noch durch und über die Dörfer...
 
Dann bei Sao Domingos wieder einen Abstecher landeinwärts, in die kleinere Stadt...


Einmal kurz durch und weil der Magen deutlich hörbar knurrte, hier bei "Senora Atemisa" einen der leckersten Burger ever gegessen... spezial "CaboVerde Art", mit Bacon, Cheese, Spiegelei und Gewürzen die man so nicht kennt...dazu 2 kleine Kreolen das ganze für 8€ !
An der Bananenplantage rechts runter auf dem Parkplatz
So nun frisch gestärkt ging es weiter 
Von Domingos über die Berge 

 

nach "Pedro Badejo" ans Wasser. 
Leider musste ich mich schon beeilen, denn die Zeit verlief wieder zu schnell, mit den ganzen Zwischenstopps und so..., denn die Rückfahrt sollte möglichst noch im hellen erfolgen...
Anfahrt durch die "Coco Avenue" 
drüben auf der anderen Seite die kleine, schmutzige aber interessante Altstadt mit tollem Fischrestaurant direkt am Wasser!! (1 Tag später fuhr ich nochmal hin, zum Essen)
  

Restaurant "Falucho"
Die Sonne verschwand hier nun auf der Ostseite der Insel bereits hinter den Bergen,
also Rückweg angetreten... inklusive diverser Stopps für Fotos...



Und so brachte mich die EN 01 dann wieder Richtung Praia wo ich zum Glück noch die letzten Strahlen der untergehenden Sonne, an diesem Abend genießen durfte, der bisher schönste Sonnenuntergang.
Sunset-Absacker auf der RoofTop-Pool Bar des
ViP-RAIA 
So und mit diesem Bild endet auch dieser Post für heut.
Am nächsten Tag, Samstag 15.2. unternahm ich den letzten Ausflug aus Praia, nach Assomado. Post dazu folgt demnächst 😏

bis dahin: Até breve... bis demnächst ...und
Bom Dia, Boa tarde oder Boa noite !

*Christian* 

☀☀ Das Wetter in in Praia ☀☀


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] 

1 Kommentar:

SylviFleur hat gesagt…

Besonders schön, die Fotos von den Menschen dort. Alle Szenarien sind interessant. Hafen, Fischmarkt sowie Rolfs Haus, vermutlich verlassen worden nach dem Hochwasser 2020 (hatte gleich mal recherchiert;) Schön auch, dass die Kühe da einfach so rumlaufen. Erinnert an Indien, Rapa Nui und Madeira 💞 Und die Bilder mit den Palmen und dem Dunst - ein Traum!

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